Ökumenischer Verein für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration e.V.

    Aktuelles

Alternativprogramm 11.5.-12.6.2020

Um trotz der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen auf die Bedarfe von geflüchteten Kindern und Erwachsenen reagieren zu können, haben wir für die kommende Zeit ein Alternativprogramm konzipiert. 
Dieses soll vorerst bis 12.06. durchgeführt werden und kann dann je nach Lage und Bedarf im Juni entsprechend angepasst oder verändert werden. 

1. Einzel-Nachhilfe für Grundschüler:
Oftmals sind Grundschüler in dieser Zeit "doppelt" benachteiligt. Die Eltern können aus einem Mangel an Deutschkenntnissen kaum oder gar nicht helfen, die Kinder sind aber noch nicht selbständig genug, um den Berg an Hausaufgaben selbst zu bewältigen. Deshalb möchten wir im KOMM Raum für Einzelnachhilfe anbieten: jede/r hilfebedürftige Schüler/in bekommt wöchentlich ca. 1-2 Stunden Nachhilfe.  
Hinweis: es werden maximal 2 Erwachsene mit 2 Schülern zur gleichen Zeit im KOMM zugelassen. Während der Nachhilfestunde muss ein Mundschutz von beiden Seiten getragen werden (Schüler und Lehrer). 

2. "Lehr-Gänge": Vermittlung von Sprachtandems an der frischen Luft
Auch die erwachsenen Geflüchteten hatten in den vergangenen Wochen kaum die Gelegenheit, Deutsch zu sprechen und ihre Kenntnisse zu erweitern. Um die Sprache auch weiterhin aktiv zu sprechen, vermitteln wir sog. Sprach-Tandems. Hierfür suchen wir Interessierte, die ca. 1x pro Woche mit einem geflüchteten Menschen bei einem Spazier- bzw. "Lehr"gang Gespräche auf Deutsch führen möchten. 
Wir werden in Kürze im KOMM eine sog. "Talk-Box für Gespräche mit Menschen aus aller Welt" zum Leihen zur Verfügung stellen. Auf 120 Karten sind dort Vorschläge und Anregungen zu Gesprächen.

3. Not-Sprechstunde und Ausgabe von selbstgenähten Behelfsmasken:
In der Zeit von 11.5.-12.6. findet mittwochs von 13:00-15:00 Uhr eine Not-Sprechstunde im KOMM statt. Während dieser Zeit können auch selbstgenähte Behelfsmasken abgeholt werden. 
Wir nehmen gern weiterhin Stoff- und Gummibandspenden zum Nähen von Behelfsmasken entgegen. 
Hinweis: das KOMM darf nur mit einem adäquaten Mundschutz betreten werden.  

4. Fortgeschrittener Frauen-Sprachkurs nun online
Der Fortgeschrittenen-Sprachkurs für Frauen wird ab 14.05. zu gewohnter Zeit (donnerstags und freitags von 09:45-11:15 Uhr) online per Skype durchgeführt. 

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Hörluchs Hearing GmbH & Co. KG spendet Behelfsmasken für Geflüchtete in Hersbrucker Gemeinschaftsunterkünften


Der Hersbrucker Hörgeräte-Hersteller Hörluchs spendete 30 Behelfsmasken im Wert von insgesamt 1426,22€ an Geflüchtete - vor allem solche, die auf engem Raum in Gemeinschaftsunterkünften zusammen leben. 

Der Ökumenische Verein für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration e.V., der sich für die Geflüchteten im Nürnberger Land einsetzt, hat die Spende in Empfang genommen: "Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften sind aufgrund der Unvermeidbarkeit von sozialen Kontakten durch Gemeinschaftsküchen, Mehrbettzimmern und gemeinsamen Sanitäranlagen besonders von einer Infektion mit dem Coronavirus bedroht. Wir danken Hörluchs für die Spende und freuen uns, dass wir einige Flüchtlinge mit den hochwertigen Behelfsmasken ausstatten können".  

Hörluchs hat aufgrund der Corona-Pandemie einen Teil seiner 3D-Produktion auf die Fertigung von Behelfsmasken umgestellt. Mit einer Fassung aus biokompatiblem Kunststoff und einem auswechselbaren, hochverdichteten Filter-Vlies bieten die Masken Schutz für Dritte vor größeren Tröpfchen des Trägers und Mund-/Nasenschleimhautkontakt mit kontaminierten Händen.  

Auf dem Foto: Thomas Meyer, Geschäftsführer von Hörluchs Hearing GmbH & Co. KG (links), Dr. Andreas Richter-Böhne, 1. Vorsitzender des Ökumenischen Vereins (rechts).  

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Ökumenischer Verein erhält Mittelfränkischen Integrationspreis

Für unser Projekt "Therapeutisches Schwimmen mit geflüchteten Frauen" wurden wir mit dem Mittelfränkischen Integrationspreis (2. Platz) ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unserer Arbeit und bedanken uns herzlich für diese Auszeichnung!

Ein großer Dank geht auch an unsere vielen ehrenamtlichen HelferInnen, ohne die dieses Projekt - und viele weitere unserer Angebote - nicht möglich wäre.




 
 
 
 
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